Rund vier Frauen im Jahr lassen Eizellen einfrieren

14. Januar 2022

Die Familienplanung stellt sich öfters bei der Karriere hinten an. Die Medizin reagiert.

Im Jahr 2014 zog eine Meldung durch die Medienlandschaft: Unternehmen wie Google bieten den Angestellten an, die Kosten für das Einfrieren von Eizellen zu übernehmen. Mit dem Ziel, die Fruchtbarkeit zu verlängern und ihnen eine längere Teilnahme in der Arbeitswelt zu ermöglichen. Die Methode wird auch «Social Freezing» genannt.
Seit da erhielt auch Frauenarzt Thomas Sander, Kinderwunschzentrum in Liechtenstein, zunehmend Anfragen von Frauen, die sich Eizellen einfrieren lassen möchten. San der reagierte und erwei terte vor drei Jahren seine Praxis um das gewünschte Angebot. Rund vier Frauen lassen sich bei ihm jährlich dementsprechend behandeln. Die Tendenz ist steigend.
Die Unfruchtbarkeit von Patienten, die Sander berät, ist in den vergangenen Jahren angestiegen. Sie warten zu lange mit dem Kinderwunsch. Grundsätzlich gilt: Je jünger die Paare sind, desto besser sind deren Schwangerschaftsaussichten. «Sowohl der Samen als auch die Eizellen reduzieren mit dem Älterwerden das Potenzial, eine Schwangerschaft zu erreichen», sagt Sander. Das bedeutet: Falls eine Frau ihre Eizellen einfrieren möch te, sollte sie sich spätestens mit 35 Jahren für diese Methode entscheiden.

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